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Bericht zur Jahreshauptversammlung

Am 11. September fand ab 18.00 Uhr die Jahreshauptversammlung des TSV 08 Maden unter dem Vordach des Vereinsheims statt. Bei bestem Wetter konnte der 1. Vorsitzende Gerd Pfeiffer 31 Mitglieder und zudem den Kreisfußballwart Gerhard Kubitschko und den stellvertretenden Bürgermeister Günter Hempel als Gäste recht herzlich begrüßen. Beide kamen, um verdiente Vereinsmitglieder zu ehren.

Aufgrund eines weiteren Termins von Gerhard Kubitschko wurde der Punkt Ehrungen nach Bestätigung durch die Versammlung in der Tagesordnung nach vorn gelegt. Der Kreisfußballwart zeichnete im Auftrag des Hessischen Fußballverbandes Thomas Briefs, Reinhold Damm, Holger Dilcher, Gerhard Gries, Dominik Heinen, Günter Rest, Eric Schmidt, Lothar Schroeder und Norbert Siebert für ihr Engagement rund um den Fußballsport in Maden aus.

Anschließend würdigte Günter Hempel in Vertretung des Bürgermeisters diejenigen, die sich sehr stark ehrenamtlich für die Renovierung und Pflege der Vereinsanlage am Maderstein engagiert haben. Im Einzelnen waren das Tanja Gries, Rolf Clobes, Werner Dietrich, Mario Dilcher, Karl Discher, Jochen Fricke, Marcus Hammermann, Jens Kuttig, Andreas Schnell und Egbert Sohl.

Durch Gerd Pfeiffer erfolgte dann die Ehrung von Thea Schnell für 25 Jahre sowie von Erik Hochapfel und Lars Seeger für jeweils 40 Jahre Mitgliedschaft im TSV. Abschließend wurden Edeltraud Bohlender, Gerhard Bobel und Karl Discher zu Ehrenmitgliedern des TSV 08 Maden ernannt.

In seinem Jahresbericht ging der 1. Vorsitzende auf die pandemiebedingte Sondersituation des Vereins ein. Zusammenfassend kann man die anderthalb Jahr seit der letzten Jahreshauptversammlung wie folgt zusammenfassen: Sportlich ging nicht viel aber rund um die Vereinsanlage wurde viel geschafft. Fast alle Übungsleiter und Betreuer hatten mit den gleichen Problemen zu kämpfen, d.h. dauernde Unterbrechung des Spiel- und Trainingsbetriebs und hohe Aufwände für die Umsetzung der Hygienemaßnahmen. Trotzdem gab es auch positive sportliche Ergebnisse wie z.B. der Aufstieg der Seniorenfußballer in die Verbandsliga oder die Gruppenliga-Meisterschaft der Frauenfußballer. Richtig voran ging es mit der Weiterentwicklung der Vereinsanlage. Seit dem letzten Vorstandsbericht wurden z.B. eine neue (alte) Küche in das Vereinsheim eingebaut, der Sportplatz renoviert, ein behindertengerechter Zugang zu Vereinsheim und Toilette geschaffen, der Zugang zum Dach der Grillhütte abgesichert und zwei überdachte Spielerbänke am Spielfeldrand aufgebaut. Wenn im neuen Jahr dann noch der Multifunktionsraum in der neuen KiTa mit Dorfgemeinschaftshaus fertig gestellt sein sollte, sieht Gerd Pfeiffer den Verein hinsichtlich seiner Sportstätten gut aufgestellt.

Am Ende seines Berichts dankte Pfeiffer noch einmal ausdrücklich allen Helfern, den Übungsleitern, Betreuern und Sponsoren sowie den Vorstandkollegen für die geleistete Arbeit und die Unterstützung.

Der 1. Kassierer Dominik Heinen informierte die Versammlung ausführlich über die finanzielle Situation und den aktuellen Mitgliederstand des Vereins. Alle Kennzahlen des Vereins können vor allem in Anbetracht der Corona-Pandemie überzeugen. Nachdem die Kassenprüfer die ordnungsgemäße Kassenführung bescheinigt hatten, wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Anschließend stellte Gerd Pfeiffer die Maden App vor, die vom TSV initiiert, vorangetrieben und den anderen Gruppen aus dem Ort derzeit unentgeltlich als Plattform zur Verfügung gestellt wird. Mit der neuen App soll nicht nur die Vereinskommunikation zukünftig zeitgemäß erfolgen. Sichere Chats, Nachrichten in zuvor abonnierte Kanäle (z.B. Frauen Fitness oder Gesamtverein), Terminverwaltung und Präsentation der Vereinsgruppen sind nur einige Bereiche, die über die App auf neue Beine gestellt werden. Die Anwendung wird nun noch bis Ende Oktober im kleinen Rahmen getestet, bevor sie dann ab Anfang November für alle in den App-Stores von Apple und Google verfügbar sein soll.

Anschließend wurde auf der Grundlage des vom 1. Vorsitzenden vorgestellten, für die Zukunft geplanten neuen Vorstandsmodells sehr angeregt über das Ehrenamt im Verein diskutiert. Obwohl die neue Vorstandsstruktur positiv aufgenommen wurde, stellte sich für die anwesenden Mitglieder zunehmend die Frage, wo denn die benötigten Ehrenamtlichen herkommen sollen, wenn gleichzeitig trotz intensiver Werbung immer weniger Mitglieder den Weg zur Jahreshauptversammlung finden.

Am Ende blieb diese Frage unbeantwortet und die Hoffnung, dass über modernere Mitgliederkommunikation sowie Verkleinerung der Arbeitspakete und weniger Verantwortung für den Einzelnen zukünftig doch mehr Mitglieder bereit sind, sich für ihren Verein auch iin einem erweiterten Vorstand ehrenamtlich zu engagieren.