Rückblick auf die Vereinsgeschichte

Ein wesentliches Anliegen unserer Vereinsarbeit ist es, Vergangenes zu bewahren und die Tradition des Vereines aufrecht zu erhalten. 

André Malraux hat es so ausgedrückt:

"Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern."

Es waren ehemalige Soldaten und Aktive des 1872 gegründeten Kriegervereines, die am 1. März 1908 den Turnverein "Gut Heil" gründeten. Das künftige Streben sollte laut ersten Bestimmungen über die Mitgliedschaft folgenden Zwecken dienen: "Körperliche Ausbildung, Beförderung der Sittlichkeit, Hebung der Geselligkeit insbesondere die Pflege des Turnens".

Mangels Turngeräten ertüchtigten unsere Vereinspioniere in Maden ihre Körper zunächst mit Freiübungen. Wenig später vollzogen sie ihr Sportprogramm an Säcken, die mit Sägemehl ausgestopft waren. Georg Sonnenschein hieß der erste Vereinschef, Vereinswirt Karl Pfeiffer half dem jungen Verein über erste finanzielle Schwierigkeiten hinweg, um erste Turngeräte kaufen zu können. August Denzin, landwirtschaftlicher Arbeiter auf dem Achenbachschen Hof, wählten die Gründungsmitglieder zum ersten Turnwart des Vereins.

Diarium aus 1908

1910 - 1924

Konrad Schröder übernahm das Amt des 1. Vorsitzenden. 1909 trat dann August Arzt, der auch wie August Denzin Mitarbeiter auf dem Achenbachschen Hof war, dem Verein bei. Auch er war, genau wie August Denzin, schon weitgehend durch turnerische Leistungen bekannt.

 

1910 bis 1912 wurde August Arzt dann Militär eingezogen, und August Denzin wechselte 1911 seinen Wohnsitz. Bis zum Herbst 1912 konnte der Turnbetrieb unter der Leitung von Wilhelm Geisser und anderen fortgeführt werden. August Arzt trat nach Beendigung seiner Militärzeit das Amt als Turnwart an, und der Verein bekam dann schnell wieder Aufschwung. Zu den erfolgreichen Turnern zählten damals Heinrich Bobel, August Arzt und Heinrich Hochapfel.

1914 konnte der Verein sein erstes Stiftungsfest mit der traditionellen Fahnenweihe feiern. Der Festzug wurde von 21 Vereinen mit 17 Fahrern begleitet, welches für Maden einmalig war. Da das Stiftungsfest sportlich wie finanziell ein Erfolg war, konnte man mit dem Reinerlös die augenommen Schulden begleichen.

Fahnenweihe im Mai 1914

Nach dem 1. Weltkrieg

Nach Beginn des ersten Weltkrieges kam der Turnbetrieb fast völlig zum Erliegen. Lediglich die Jugendlichen bis 19 Jahren turnten weiter. Ab 1919 wurde das Turnen dann wieder im vollen Umfang weitergeführt. Zu dieser Zeit war auch der Fussballsport bis in die kleinsten Dörfer vorgedrungen und einige Anhänger dieser Sportart regten die Bildung einer Fussballabteilung an. Die Mehrheit des Vereines lehnte jedoch die Sparte Fußball ab. Die Folge war, daß im Sommer 1920 ein eigenständiger Vereine "Fußballverein 1920 Maden" gegründet wurde.

Dieser Verein wurde Mitglied des damals bestehenden "Hessischen Fußballverbandes". Im Jahre 1921 löste sich dieser Verband auf und empfahl seinen Mitgliedern, dem Westdeutschen Spielverband beizutreten. Im Verein wurde mit 2/3 Mehrheit dieser Empfehlung widersprochen, so daß man beschloß, sich dem Arbeiter Turn und Sportbund Leipzig anzuschließen. Das erste Stiftungsfest, verbunden mit dem Bezirksfest, war sowohl sportlich als auch finanziell ein voller Erfolg.

Ab 1923 änderte der Fußballverein Maden 1920 seinen Namen in "Arbeiter Turn- und Sportverein Maden" um und betrieb neben der Sportart Fußball nun auch noch Turnen. Die nicht mit dem Übertritt zum Arbeiter Turn- und Sportbund einverstandenen Mitglieder bildeten 1924 unter dem Namen "Fußballverein 1921" einen neuen Verein, der nur den Fußballsport betrieb.

Der "Arbeiter Turn- und Sportverein" und der "Fußballverein 1921 Maden" erzielten in den folgenden Jahren gute sportliche Erfolge im Fußballsport, der Turnverein "Gut Heil" hatte seine größten Erfolge im Geräteturnen, wobei Turner wie Hermann Arzt, Ludwig Otto, Heinrich Discher, Kurt Seitz, Heinrich Hochapfel, Heinrich Bobel hervortraten. Insgesamt hatte Maden - bedingt durch die bestehenden drei Vereine - 4 Fußballmannschaften, 1 Handballmanschaft und drei Turnerriegen.

1925 - 1933

In diese Zeit fallen die wirtschaftlich schlechten Jahre, und der Madener Verein konnte noch keinen festen Sportplatz sein eigen nennen.

So wurden die Spiele auf den Emswiesen ausgetragen, die aber von den Eigentümern oft unterbrochen wurden. So zog die Mannschaft samt Fussballtoren von einer Wiese zur anderen, ohne eine Genehmigung von den Eigentümern vorweisen zu können. Auch die Anfahrten zu den Spielgegnern waren mit Schwierigkeiten verbunden, da man den Weg entweder zu Fuß, mit dem Rad oder mit der Eisenbahn machen mußte.

Nach der Machtergreifung durch die NSDAP schloß sich im April 1933 der "Arbeiter-, Turn- und Sportverein" mit dem "Fußballverein 1921" zusammen. Etwas später erfolgte dann auch noch der Zusammenschluß mit dem Turnverein "Gut Heil", da es laut Verordnung nur einen deutschen Turnerbund geben durfte. So nannte man sich von nun an "Turn- und Sportverein Maden".

In dieser Zeit verstarb dann auch unser Ehrenmitglied und Mitgründer, Vereinswirt Karl Pfeiffer, sein Andenken werden wir immer in Ehren halten.

1934

Landwirt Fritz Freudenstein wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Somit war das Problem, die Fußballspiele ungestört austragen zu können, gelöst, da Fritz Freudenstein der Mannschaft seine Wiese am Flutgraben zur Verfügung stellte (im Volksmund "Zellersche Wiese").

1935 - 1936

Die Fußballer und die Turner konnten durch gute Leistungen oft Siege erringen, und nach Spielschluß setzte man sich dann zu einer fröhlichen Runde in das Vereinslokal. Aus dieser Zeit stamm auch das Lied ".... und der lange Emil spricht, Madener Spieler weichen nicht". Die Sportler Ludwig Otto, Heinrich Discher und Heinrich Hochapfel erbrachten besondere Leistungen im Turnen.

1937 - 1941

Während der Amtszeit des 1. Vorsitzenden Wilhelm Geisser erbaute man den Sportplatz am schönen Maderstein, der aber anfangs noch nicht die heutige Größe hatte. 

Die Austragung der Fußballspiele wurde dann langsam von der Zellerschen Wiese zum Maderstein verlegt. Beim Sportplatzbau wurde der Verein durch die großzügige Hilfe der Straßen- und Tiefbaufirma Reichhold aus Maden kräftig unterstützt.

1939 begann dann der 2. Weltkrieg und der Sportbetrieb mußte leider ganz zurückgestellt werden.

1946 - 1947

Da 1945 alle Vereine durch die Militärregierung verboten wurden, bestand bei Kriegsende auch keine Vereinsführung mehr. 

Dank der Bemühungen einiger Sportfreunde wie Fritz Geisser, Adolf Fuhrmann, Ludwig Otto und Heinrich Seitz konnte schon Anfang 1946 die Wiedergründung des Madener Sportvereins erzwungen werden. Man begann dann mit der Bildung eines neuen Vereinsvorstandes und wählte Fritz Geisser zum 1. Vorsitzenden. Nachdem die Sportkameraden aus der Gefangenschaft wieder heimkehrten, konnte der Sportbetrieb schnell wieder aufgenommen werden und führte auch bald zu erstaunlichen Erfolgen. Die Kreismeisterschaft (Leichtathletik) in den Einzeldisziplinen und im Mehrkampf konnte mit Walter Reichhold, Willi Bodewein, Karl Riegert und Gerhardt Koch gewonnen werden.

1948 - 1950

1948

Fritz Hesse wurde zum neuen 1. Vorsitzenden ernannt. In diesem Jahr begann man mit dem Aufbau von Jugendmannschaften. Fußbälle waren in der Nachkriegszeit Mangelware. Von der amerikanischen Besatzungsmacht besorgte man sich Bälle, die aber eine überdimensionale Größe hatten (Art Medizinball).

1949

Nachdem Heinrich Gries aus der Gefangenschaft zurückkehrte, stand der Jugend wieder ein guter Turnwart zur Verfügung. Es wurden auch Theatervorführungen und Maskenbälle veranstaltet, die jeweils mit einer ausgelassenen Feier beendet wurden.

1950

Dank der Initiative von Lehrer Maak, Ehepaar Büchel, Heinrich Gries und Ludwig Otto wurde eine Kinderabteilung gegründet, in der schon die Jüngsten unseres Dorfes im Geräteturnen gefördert wurden. Der Turn- und Sportverein Maden zählte durch diese Breitensportarbeit schon 150 Vereinsmitglieder. 1950 wurden für die Fußballmannschaften die weinrot-schwarzen Trikots eingeführt, bisher spielte man in blau-weißen Trikots.

1951

Die Gemeinde kaufte von der Gastwirtin Elisabeth Hochapfel etwas Land hinzu, um den Sportplatz zu erweitern. Für uns war es wiederum eine wertvolle Unterstützung, daß sich die Firma Reichhold bereit erklärte, an den Erweiterungsarbeiten tätig zu sein. Außerdem hatten alle Vereinsmitglieder einen Pflichttag am Sportplatz zu leisten. 1954 gelang es unserer Mannschaft, den Kreismeistertitel zu erkämpfen und in die A-Klasse aufzusteigen. Leider konnte diese Spielklasse nur für zwei Jahre gehalten werden.

1955 - 1959

Der damalige Bürgermeister und stellvertretende Landrat Hans Geissser wurde zum 1. Vorsitzenden ernannt.

In dieser Zeit bestand eine gute Kameradschaft unter den Spielern. Nach Spielende traf man sich oft im Vereinslokal und ließ den mit Bier gefüllten Stiefel immer wieder kreisen und sang dabei Fußballieder wie "Es zogen elf Spieler zum Wettstreit hinaus".

Nur durch Hans Geissers Tätigkeit konnte es  ermöglicht werden, daß im Jahre 1960 auf dem Sportgelände am Maderstein die Umkleidekabinen errichtet wurden.

1960 - 1961

In den Spielserien 1959/60/61 gewann unsere 1. Mannschaft jeweils in der B-Klasse die Vizemeisterschaft.

1962 - 1965

In dem Spieljahr 1961/62 glückte unserer 1. Mannschaft die ersehnte Meisterschaft und somit der Aufstieg in die A-Klasse. Es wurde dann viel daran gesetzt, die Mannschaft zu stabliisieren und zu fördern. Bedingt durch Spielerzugänge und das Heranwachsen einiger Jugendspieler konnten unsere Fußballer schon in der darauffolgenden Spielserie die Meisterschaft und den Aufstieg in die Bezirksklasse feiern.

Unsere damalige 1. Mannschaft war ein gefürchteter und ehrgeiziger Gegner, Spiele wie Melsungen, Treysa, Baunatal, Schrecksbach, Korbach, Homberg und Ziegenhain werden niemals in Vergessenheit geraten. Unser Dank gilt auch dem ehemaligen Spartenleiter Gerhard Koch, der durch seinen Einsatz und sein Organisationstalent die Mannschaft jede Woche auf ein neues Spiel gut vorbereitet hatte.

Leider vergaß man über den Erfolgen die Jugendarbeit. Die Folgen dieser Versäumnisse waren, daß man in die A-Klasse und auch noch in die B-Klasse abstieg.

1966 - 1967

Unsere Laienspielgruppe zeigte mal wieder ihr Bestes und fand Anklang bei den Zuschauern. Es wurden auch Tanzvergnügen, Maskenbälle und ein fröhliches Faschingsfest veranstaltet.

1968 - 1969

Zum 60-jährigen Vereinsbestehen feierte man zum ersten Mal ein Zeltsportfest in Maden. Das Fest war sportlich wie finanziell ein voller Erfolg. Alle ortsansässigen Vereine, Mitbürgerinnen und Mitbürger wirkten bei den Vorbereitungen für das Zeltsportfest mit. Die Krönung des Festes lag in dem Festzug, der erstmalig in Maden veranstaltet wurde.

1970 - 1982

1970 wurde Walter Neumann zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Im Jahre 1972 wurde eine Damen-Gymnastikgruppe gegründet, die durch ihre regelmäßigen wöchentlichen Übungsabende bald bei sportlichen und kulturellen Veranstaltungen teilnehmen konnte. Bei vielen Veranstaltungen, nicht nur im Raum Gudensberg, sondern auch im jetzigen Schwalm-Eder-Kreis haben sie durch ihre Darbietungen mit Tänzen und Gymnastikübungen die Zuschauer begeistern können.

 

Der Zusammenschluß der Jugendmannschaften mit dem Nachbarverein "TSV Obervorschütz" im Jahre 1972 und der Spielgemeinschaft "SG Gudensberg" im Jahre 1975 hat sich bestens bewährt. Das gesamte Spielniveau konnte somit entschieden verbessert werden. Durch die Initiative von Günther Bergmann konnte 1976 eine Damen-Fußballmannschaft gebildet werden.

Im Sommer 1977 konnten umfangreiche Baumaßnahmen am Sportplatz durchgeführt werden. Durch Eigenleistung der Vereinsmitglieder und eine viermonatige Sperre wurde der Sportplatz am Maderstein wieder in einen spielfähigen Zustand versetzt. Die Umkleidekabinen wurden mit Strom versorgt, aber auch Duschanlagen und entsprechende sanitäre Anlagen sowie ein Clubraum konnten dank der Eigenleistungen und der finanziellen Unterstützung der Stadt Gudensberg, des Kreises und des Landes Hessen gebaut werden.

Die Grillhütte am Maderstein wurde 1981 fertiggestellt. Die Baukosten brachten zum Teil der Magistrat der Stadt Gudensberg, das Land Hessen und der Kreis auf.

1981 konnten auch in der Sparte Schwimmen gute sportliche Leistungen verzeichnet werden. Für ihre Erfolge und Leistungen wurde Sascha Bohlender, Simone Wicker, Beate Seitz, Ute und Stephan Sonnenschein der Kreismeistertitel verliehen.

Im gleichen Jahr erreichte unsere 1. Mannschaft eine ausgezeichnete Leistungssteigerung. Diese ansteigende Tendenz in der Sparte Fußball konnte durch erneuten Trainerwechsel ermöglicht werden. Mit Franz Doblinkat gewannen wir einen vielversprechenden Trainer, die positive Zusammenarbeit mit den Spielern zeigte schon bald Erfolg. Seit 1963 war es das erste Mal, daß es der 1. Mannschaft wieder gelang, in der Spitzengruppe mitzuspielen. Die Spielserie 1981/82 konnte mit dem Herbstmeistertitel und dem Vizemeistertitel erfolgreich beendet und gefeiert werden. 

Walter Neumann, der lange Jahre erfolgreich und einsatzfreudig die Geschicke des Vereines gelenkt hatte, legte am Ende des Jahres sein Amt als 1. Vorsitzender nieder, da er zum hauptamtlichen Bürgermeister der Stadt Niedenstein gewählt wurde. Durch seine Arbeit, Einsatz und seinen fußballerischen Sachverstand war Walter Neumann eine große Bereicherung und Triebfeder für unseren Verein.

1983 - 1994

In diesen Jahren führte als 1. Vorsitzender Walter Koch unseren Verein.

Er führte erfolgreich die Arbeit von Walter Neumann fort. Es gelang ihm, die verschiedenen Sparten integrativ zu führen und die Mitgliederzahl bis zum Jahre 1994 auf 420 anwachsen zu lassen. Kameradschaft und Fairness sowie die Eigenständigkeit unseres Vereines standen im Mittelpunkt seiner Arbeit.

1995 - 2004

Reinhold Damm wurde als 27-jähriger zum 1. Vorsitzenden gewählt und zunächst von Walter Koch, der in den Ältestenrat wechselte, mit Rat und Tat unterstützt. Zusammen mit dem Spartenleiter Herbert Discher gelang es Reinhold Damm, unter schwierigen Bedingungen, den Fußballbetrieb am Maderstein erfolgreich aufrecht zu erhalten und sogar 2002 mit der ersten Fußballmannschaft den Kreispokal zu gewinnen. Der Aufstieg in die A-Klasse wurde im Relegationsspiel nur knapp verpasst.

2005 - 2009

In diesen Jahren erfolgte ein für unseren Verein großer Umbruch. Die Sparte Fußball musste im Seniorenbereich ihren Spielbetrieb am Maderstein einstellen und ein Übergang in die FSG Gudensberg vollzogen werden. Der Verein wurde dabei durch die ersten Vorsitzenden Thomas Simon, Andreas Neubert und Torsten Riegert geführt.

Torsten Riegert war es zu verdanken, daß in diesen unruhigen Jahren 2008 das große 100-Jährige Vereinsjubiläum erfolgreich ausgerichtet werden konnte.

Hervorzuheben sind die Sparten Schwimmen, Gymnastik und Turnen, die erheblichen Anteil daran hatten, daß der TSV 08 Maden auch nach hundert Jahren noch besteht und viele sportliche Erfolge vorzuweisen sind.

seit 2010

Nach dem plötzlichen Rücktritt von Torsten Riegert im Sommer 2010 wurde Gerd Pfeiffer in einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Leider wurde der Verein damals in keinem guten Zustand übergeben, weshalb für die Vorstandsmitglieder um Gerd Pfeiffer zunächst einmal Konsolidierungsmaßnahmen im Vordergrund standen. Insbesondere durch neue Ideen gelang es, den Mitgliederschwund der letzten Jahre zu stoppen und den Kassenstand aufzubessern.

Veranstaltungen wie das Straßenfussballturnier (erstmals 2010 ausgerichtet) oder die Weinrot-Schwarze-Nacht ab 2011 sorgten dafür, dass die Mitglieder wieder positiver in Zukunft schauen konnten. 

Nachdem Vereinswirt Kai Pfeiffer seinen Saal dem Verein nicht mehr zur Verfügung stellte, fanden unserer Turngruppen im Saal des Vereinsheimes des TC 77 Maden "Asyl". Obowohl die Standt Gudensberg die Saalmiete bezahlte, hatte der Wechsel für den TSV erhebliche finanzielle Belastungen zur Folge, da man die Heiz- und Nebenkosten selbst tragen musste.

In den Jahren wurden trotzdem viele "alte" Angebote (wie z.B. das Kinderturnen) wiederbelebt und mehrere neue wie z.B. Pilates und Tanzaerobic (Zumba) geschaffen.

Weil sich auch das alte DGH in Maden in einem schlechten Zustand befand, waren die Voraussetzungen für einen kontinuierlichen und günstigen Sportbetrieb eher schlecht. 

Daher setzte sich der Vereinsvorstand über mehrere Jahre hinweg vehement für eine Renovierung des alten DGH bzw. einen Neubau des DGHs ein.

Im Jahr 2000 war es dann endlich soweit. Mit der Übergabe des DGH am Wotanstein bekam der TSV endlich einen tollen Übungs- und Vereinsraum. Letzterer wurde komplett neu eingerichtet, so dass die Tanz- und Turngruppen nun über beste Voraussetzungen für die Durchführung ihrer Übungsabende verfügten. In die Räumlichkeiten zogen 8 Übungsgruppen des TSV ein. Neben zwei Kindertanzsgruppen waren das die Gruppen Frauen Fitness, Tanzaerobic, Gymnastik 60+, Pilates, Tabata und Yoga. Zudem nutzen die Schwimmer der GSG die Räumlichkeiten im Winter.      

Daneben wurde über die Jahre hinweg die Sportanlage am Maderstein komplett renoviert.